Marco startet beim Rom Marathon für den TV Zwiesel – starke Leistung in der Ewigen Stadt

Der TV Zwiesel war beim diesjährigen Rom Marathon in der italienischen Hauptstadt Rom vertreten: Unser Läufer Marco stellte sich gemeinsam mit rund 36.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der traditionsreichen 42,195-Kilometer-Strecke durch die „Ewige Stadt“. Neben dem sportlichen Höhepunkt blieb im Vorfeld natürlich auch Zeit, die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten Roms bei einem ausgiebigen Sightseeing-Programm zu erkunden.

Ein ungewöhnlicher Start in den Marathontag

Der Wettkampftag begann für Marco mit einer kleinen, aber durchaus abenteuerlichen Episode. Der Bus zum Startbereich ließ auf sich warten – kurzerhand wurde improvisiert: Als „Copilot“ auf dem E-Scooter seines Sohnes Moritz ging es die drei Kilometer entlang des Tibers Richtung Start. Moritz betreute seinen Vater während des gesamten Aufenthalts hervorragend und unterstützte ihn rund um den Marathon.

Nach einem anschließenden Fußmarsch an den zahlreichen Startblöcken vorbei erreichte Marco schließlich den ersten Startblock. Somit durfte Marco direkt mit den Eliteläufern starten.

Schneller Beginn – aber noch kein Rhythmus

Auf den ersten zehn Kilometern lief Marco zunächst in einer Gruppe um den italienischen Ultralauf-Star Giorgio Calcaterra und hielt einen starken Schnitt von etwa 3:50 Minuten pro Kilometer. Dennoch fühlte er sich nicht wirklich wohl im Rennen: Rückenprobleme machten sich bemerkbar und auch das Laufgefühl war zunächst nicht optimal.

Plan B wird aktiviert

Zwischen Kilometer 10 und 21 blieb das Rennen zäh. Marco reduzierte das Tempo auf einen 4:00er Schnitt und stellte seine Strategie um: Plan B – ein Durchschnittstempo unter vier Minuten pro Kilometer sollte es nun richten.

Schwierige Phase in der zweiten Rennhälfte

Auch im Abschnitt zwischen Kilometer 22 und 34 wollte der Rhythmus einfach nicht kommen. Trotz niedriger Herzfrequenz lag das Tempo mittlerweile nur noch bei 4:10 bis 4:15 Minuten pro Kilometer. Also folgte der nächste taktische Wechsel: Plan C – ein Finish unter drei Stunden.

Plötzlicher Tempowechsel im Finale

Dann kam die Wende: Ab Kilometer 34 rauschte von hinten eine große Pacemaker-Gruppe heran und brachte noch einmal Bewegung ins Feld. In dem Gedränge wurde Marco kurz angerempelt – doch genau dieser Moment brachte neue Energie.

Plötzlich lief es wieder: Mit 3:45 bis 3:50 Minuten pro Kilometer nahm Marco die letzten Kilometer in Angriff, überholte zahlreiche Läuferinnen und Läufer und kam auf den leicht welligen Schlusskilometern noch einmal richtig in Fahrt. Plan B – das Tempo unter vier Minuten – rückte tatsächlich wieder in Reichweite.

Starkes Ergebnis im Ziel

Im Ziel stand schließlich eine Zeit von 2:48:45 Stunden auf der Uhr.

Damit belegte Marco Platz 250 von rund 36.000 Teilnehmenden – ein zufriedenstellend Ergebnis auf internationaler Bühne.

Fazit: Trotz schwieriger Rennphasen, taktischer Umstellungen und eines turbulenten Starts bewies Marco Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Der TV Zwiesel gratuliert herzlich zu dieser starken Leistung beim Marathon in Rom!

Marco und Moritz in Rom
Nach oben scrollen